Auf der Premiere Vision im vergangenen Jahr lernte ich den Createur Hiroyuki Murase, Creativ Director bei Suzusan, einem Designbüro in Düsseldorf, kennen. Das Label selbst hat seine Wurzeln in Japan, denn Suzusan ist ein traditionsreicher Handwerksbetrieb in der Nähe von Tokio.

Voller Leidenschaft erklärte er mir, was Shibori ist, wie es funktioniert und wie viel Arbeit darin steckt.

Er weiß, wovon er spricht. Er hat Shibori gewissermaßen in den Genen.

 

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Gerne würde ich es auch mal ausprobieren…….

 

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Was ist denn das???

Sieht aus wie eine  Mischung zwischen Dickdarm und Gartenschlauch. Fest und sehr gleichmäßig werden die Stoffe verknotet und geschnürt, um ihnen dann durch Hitze und Feuchtigkeit ein dauerhaftes Muster zu verleihen.

 

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Alte Technik, New Look.

Hiroyuki Murase hat es geschafft:

 

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Inspiriert von Muscheln, Schnecken und Korallen: Durch Licht und Schatten werden die Stoffe zu kunstvollen, dreidimensionalen Objekten – warum sollte man daraus nicht gleich eine Lampe machen?

 

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Auch andere Künstler haben sich die Natur als Vorbild genommen und sie auf ihre Weise interpretiert.

Wie Tzuri Gueta hier mit Silicon Astwerk nachempfindet.

Ich finde, es sieht fantastisch aus, und es fühlt sich auch toll an.

 

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Love,

Dagmar

2 Kommentare zu „Shibori: Japanische Knotentechniken

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